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Aktualisiert: 13:46 | 20. June 2018

Josef Bader (DG-Gruppe) setzt auf bAV-Angebote

  • geschrieben von Stephan Kraus
  • Freigegeben in Wirtschaft
Josef Bader (DG-Gruppe) Josef Bader (DG-Gruppe)

Wemding - Josef Bader mit seiner DG-Gruppe gilt als Altersversorgungsprofi. Aufgrund des seit dem 1. Januar 2018 geltenden Betriebsrentenstärkungsgesetzes (BRSG) erwartet der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) für dieses Jahr weitere Wachstumsimpulse. Bereits 2017 ist die Bedeutung der deutschen Lebensversicherer für die betriebliche Altersversorgung (bAV) gewachsen: Die Zahl der bAV-Verträge stieg nach ersten Zahlen um 1,9 Prozent auf über 15,7 Millionen, und das Beitragsvolumen legte um 5,7 Prozent auf 19,4 Milliarden Euro zu.

Der Abschluss einer bAV wird besonders für Beschäftigte mit niedrigen Einkommen immer reizvoller. Wenn der Arbeitgeber für Mitarbeiter mit einem Monatseinkommen von bis zu 2.200 Euro jährlich zwischen 240 bis 480 Euro für eine Pensionskasse oder eine Direktversicherung zahlt, dann sind diese Beiträge für den Arbeitnehmer steuerfrei. Auch dem Arbeitgeber kommt das Finanzamt entgegen: Unternehmen können 30 Prozent ihres Aufwandes von der an das Finanzamt fließenden Lohnsteuer abziehen. Neben dieser besonderen Förderung für Geringverdiener sind ab diesem Jahr Beiträge für eine Direktversicherung, einen Pensionsfonds oder eine Pensionskasse in Höhe von bis zu 6.240 Euro steuerfrei. Bisher waren nur knapp 4.850 Euro steuerfrei. Die betriebliche Altersversorgung wird für die Beschäftigten somit deutlich attraktiver als bisher.

Die meisten Verträge in der betrieblichen Altersversorgung (bAV) der hiesigen Lebensversicherer entfielen im letzten Jahr auf die Direktversicherung (rund 8,0 Millionen), gefolgt von Pensionskassenverträgen (rund 3,7 Millionen) und Pensionsfonds (491.000). Darüber hinaus wurden etwa 3,5 Millionen Rückdeckungsversicherungen zur Absicherung von Rentenzusagen abgeschlossen. Der Anteil der bAV an den Beitragseinnahmen der Lebensversicherer summierte sich 2017 auf 21,3 Prozent, im Jahr 2000 waren es erst 12,7 Prozent. Peter Schwark, Mitglied der Geschäftsführung der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), sagte: „Die betriebliche Altersversorgung leistet einen stetig wachsenden Beitrag zur Altersvorsorge der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Dieser positive Trend muss sich in den kommenden Jahren aber noch verstärken, um Versorgungslücken bei der gesetzlichen Rente auszugleichen. Das Betriebsrentenstärkungsgesetz bietet einige neue Möglichkeiten, die von Arbeitgebern und Arbeitnehmern genutzt werden sollten.“

Josef Bader bietet mit seiner DG Gruppe Angebote, die nicht zu unterschätzen sind.

Als unabhängiges Kompetenzzentrum für sämtliche Fragen zur betrieblichen Altersabsicherung versteht sich die Deutsche Gesellschaft für betriebliche Altersversorgung Beratung und Betreuung mbH (DGbAV). Sie will alle an den betrieblichen Versorgungssystemen Beteiligten mit nützlichen Informationen versorgen und sie durch das bAV-Dickicht lotsen. Bei fünf unterschiedlichen Durchführungswegen wie Pensionsfonds, Pensionskasse, Direktversicherung, Unterstützungskasse und Pensionszusage oder alternativ auch Zeitwertkonten ist der Beratungsbedarf entsprechend groß. Das im bayerischen Wemding beheimatete Beratungsunternehmen beschreibt das eigene Tätigkeitsfeld so: „Die DGbAV unterstützt Unternehmen, deren steuerliche Berater und Mitarbeiter bei der Einführung und der Handhabung der bAV. Durch Vorträge und individuelle Beratungsgespräche legen wir allen Beteiligten dar, wo die Potenziale von bAV, Entgeltumwandlung und neuen gesetzlichen Bestimmungen wie z.B. der Portabilität von Versorgungsansprüchen liegen. Eine große Anzahl zertifizierter bAV-Spezialisten der DGbAV gewährleistet deutschlandweit die nötige Personalstärke für die Einzelberatung und ermöglicht eine reibungslose sowie kompakte Einrichtungsphase – gerade auch bei großen Unternehmen.“

Die DGbAV stellt kostenlos kundenspezifische Informationsmaterialien für Arbeitgeber, Arbeitnehmer, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwälte, Makler sowie Finanzdienstleister zur Verfügung. Konkret bietet man Hilfe bei der Einführung der Entgeltumwandlung, der Mitarbeiterschulung, der Überprüfung von Pensionszusagen, der liquiditätsschonenden Auslagerung von Versorgungsverpflichtungen und der Kostensenkung durch vernünftige Finanzierungskonzepte an. Zudem verspricht die DGbAV das Abklopfen der betrieblichen Versorgungssysteme auf EU-Richtlinien, internationale Rechnungslegung und nationale Gesetzesänderungen.

Letzte Änderung amDienstag, 12 Juni 2018 03:06
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