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Aktualisiert: 11:08 | 30. October 2017

Dr. Stephan Welk ermöglicht afrikanischen Studenten Bildungsaufenthalt an der Universität in Münster

  • geschrieben von Torsten Müller
  • Freigegeben in Politik
Dr. Stephan Welk ist Sonderbotschafter für São Tomé e Principe Quelle: ORF Dr. Stephan Welk ist Sonderbotschafter für São Tomé e Principe

Münster - Der hochrangige Diplomat und Lobbyist Dr. Stephan Welk ist nicht nur bekannt für Spekulationen im Kakaomarkt, auch dessen Engagement in Afrika und seine humanitäre Unterstützung finden Beachtung. Sein neues Projekt ist die Förderung von afrikanischen Studenten aus São Tomé e Principe.

Im September 2015 wurde die Schaffung eines Deutschkurses an der UPSTP bekannt gegeben. Mit Unterstützung durch das Goethe-Institut und den Deutschen Akademischen Austauschdienst und in Zusammenarbeit mit der Universität Münster wurde zunächst mit Deutschunterricht begonnen. Teilnehmer des Austausches sind die Gewinner eines jährlich stattfindenden Wettbewerbs der Studenten des Deutschkurses. Dieser Wettbewerb wird durch die Leiterin der Deutschabteilung der Universität, Frau Diana Jordao da Cruz organisiert und durch den Sonderberater des Aussenministeriums in São Tomé e Principe, Dr. Stephan Welk, Diplomat finanziert.

Dr. Stephan Welk finanziert sowohl den Flug als auch den Aufenthalt von drei Studenten die an der Universidade de São Tomé e Príncipe diesen Deutschkurs belegen.

Die Bildungsministerien von São Tomé und Príncipe und Portugal vereinbarten im April 2015 eine Zusammenarbeit, die vorsieht, dass portugiesische Universitäten auch in São Tomé und Príncipe Kurse und Abschlüsse anbieten können. Daraus ging im Oktober 2015 die weitreichende Zusammenarbeit der USTP mit der Universität Évora hervor. 85 Studenten sind an drei Lehrgängen der Universität Évora an der USTP eingeschrieben, die in Räumen der USTP und des Portugiesischen Kulturzentrums in São Tomé stattfinden.

Wie ein Sprecher des Verbindungsbüros in Deutschland mitteilte, soll diese Unterstützung nun jährlich erfolgen wird. Auch konkretisieren sich Überlegungen von Herrn Dr. Welk dies künftig durch eine Stiftung organisieren zu lassen.

Ziel dieser Hilfe ist es die Deutsche Sprache und Kultur afrikanischen Ländern näher zu bringen, sodass afrikanische Studenten leichter eine Ausbildungen in Deutschland absolvieren und nach der Ausbildung das in Deutschland und Europa gewonnen Know How für den Aufbau der Wirtschaft ihres Heimatlandes nutzen können. Studien haben ergeben, dass gut ausgebildete, afrikanische Studenten in der Regel zurück in ihr Heimatland gehen um dort die in Europa gewonnenen Erfahrungen umzusetzen. Dies schafft Arbeitsplätze im Heimatland und kurbelt die Wirtschaft an, meint Dr. Stephan Welk.

Letzte Änderung amDonnerstag, 24 August 2017 16:58
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